Casey Neistat and the Noise of Social Media

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Ein Präludium zur Social-Media-Strategie von chrisvision

Social Media haben viel verändert auch mich. Auch im Rahmen von chrisvision und meines Zusatzsstudiums an der Freien Journalistenschule in Berlin begegne ich den unterschiedlichsten Formen von Social Media und probiere auch viel aus. Schon länger befasse ich mit der Frage, wie kann ich Social Media richtig und vernünftig einsetzen. Außerdm soll am Ende eine Strategie stehen, wie ich Social Media richtig für chrisvision einsetzen kann.

Im Rahmen der Vorbereitung eines Beitrages hierzu bin ich auf einen äußerst spannenden Beitrag des wohl erfolgreichsten und vielleicht auch coolsten Youtubers Casey Neistat gestoßen, der sich auch sehr ernsthaft mit den Nebenwirkungen dieser Art von Medien beschäftigt hat und regelrecht genervt wirkt. Schon interessant, wenn man bedenkt, dass Casey mit Youtube reich geworden ist und die Plattform auch heute noch seine Haupteinnahmequelle ist.

Aber seht selbst:

Casey Neistat und der Noise der Social Media

Casey Neistats Post-Social-Media-Ära?

Was will Casey Neistat uns mit dem Clip aber wirklich sagen? Was kann ich mitnehmen? Ich finde: Einiges und er spricht mir in vielen Punkten richtig aus der Seele:

  • Wie oft nehmt ihr euer Smartphone in die Hand, um mal einen Blick auf Instagram, Facebook und Co zu werfen? Sieht man sich seine Nutzungsstatistiken mal genauer an, kann das schon zu Kopfschütteln führen, wenn man bedenkt, wie viel Zeit man doch in dien Sozialen Medien verbringt. Braucht man das? Casey hat seinen Konsum gerade von Instagram jetzt erstmal drastisch eingeschränkt und kommt gut klar. Bei Casey waren es übrigens zwei Stunden täglich, die er in Sozialen Medien verbracht hat.
  • Den Soical Media ein wenig zu entsagen hat für Casey schon auch eine Schattenseite: „Fear of Missing OUT“, die Angst etwas zu verpassen. Ich denke, so geht es den meisten. Man will einfach up to date sein und sehen, was gerade im Trend liegt und was die Freunde so machen, vor allem auch deshalb, weil ja alle anderen auch voll dabei sind.
  • Natürlich möchte ich mich informieren über die Social Media. Casey führt uns das ganz schön vor Augen: Was ist der Preis für den return of information? „Lots of noise“. Ich bekomme nicht nur Infos, sondern auch ganz viel Rauschen, wenn man das so sagen kann. Extrem finde ich, was sich hier gerade bei den verschiedenen Statusmeldungen abspielt. Instagram bietet seit Neuestem eine Möglichkeit, Statusmeldungen gleichzeitig auf Facebook zu stellen. Das heißt, meine Instafollower, die ja zu einem großen Teil auch meine Facebookfreunde sind, sehen meine Statusmeldungen zweimal und erhalten im Umkehrschluss doppelte Meldungen von mir. Ziemlich schade. Das ist natürlich ein Problem, bei dem ich mich selber an der Nase fassen muss.
  • Ganz schlimm für Casey Neistat ist die Plattform Twitter. Er fühlt sich regelrecht überschüttet von News-Meldungen und weiß nicht, was er auswählen soll und muss so so gut wie alles lesen, um an das zu kommen, was ihn interessiert. Viel besser ist in dieser Hinsicht Instagram. Instagram geht hier ziemlich schlau vor. Ein Algorithmus erkennt, was mich interessiert und zeigt mir dann genau das an, also sozusagen ein Filter. Natürlich gibt es hier schon auch eine kleine Schattenseite, mir kann wieder etwas entgehen, was mich vielleicht doch interessiert und womöglich sehe ich Beiträge eher, für die bezahlt wurde.
  • Am Ende vergleicht Casey Social Media mit „Candy“, jeder mag es und Casey hat immer genügend davon im Kühlschrank, oder einfach in seiner Tasche, aber er kann natürlich nicht immer davon essen. Also rät er, den Konsum einfach ein wenig zurückzufahren. Damit möchte er auch sagen, Social Media sind cool und gut, nur über den Konsum sollte sich jeder von uns wirklich mal Gedanken machen.

Golden Path für Social Media?

Auch ich möchte nicht, dass mein Leben zu sehr von Social Media bestimmt ist. Ich liebe aber auch die Bilder aus Instagram und die News-Meldungen aus Twitter. Casey hat das für sich so gelöst, dass er die Apps einfach von seinen Smartphones gelöscht hat und Social Media nur mehr über ein Notebook nutzt. Das finde ich schon etwas hart muss ich gestehen und ich bin mir ziemlich sicher, dass Casey hier auch zurückrudert.

Ich möchte es anders versuchen. Wie, das zeige ich in einem eigenen Beitrag, der gerade noch in Arbeit ist. So viel kann ich aber schon sagen: Doppelposts vermeiden, den Plattformenen einen ganz speziellen Zweck geben und das Leben in der Realität genießen. Es ist nämlich viel zu schön, um es nicht in vollen Zügen zu nutzen.

OUTTRO

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Chris

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