Die Zukunft der Arbeit: Talentmanagement by Henrik Zaborowski

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Do what you love

Schöner Gedanke. Aber in der Realität ist das nicht so einfach. Man hat eine Vision, seinen Traumjob vor Augen, aber kann ihn nicht greifen. Im Weg steht die vermeintlich falsche Ausbildung oder die fehlende Berufserfahrung.

Neue Impulse zum Talentmanagement

Genau dieser Problematik widmet sich Recruitingexperte Henrik Zaborowski in seinem Vortrag „Talent Management neu gedacht – vom Elitedenken in die breite Unternehmenspraxis“. Ein Vortrag mit großer Klasse. Mit sehr eindringlichen Worten macht Henrik seinem Publikum, weitgehend Recruiterinnen und Recruitern, klar, nach welchen Kriterien Mitarbeiter eingestellt werden und wie wenig beruflicher Erfolg tatsächlich an Leistung und können liegen.

In diesem Zug räumt Henrik mit dem bei Coaches beliebtem Credo „Du kannst ALLES schaffen. Du musst es nur WOLLEN!“ auf: „Bullshit. Erfolge und Karriere mögen ohne meine eigenen Aktivitäten nicht entstehen – ohne externe Hilfe aber auch nicht. Am Ende gilt: Das Wesentliche im Leben wird uns geschenkt! Oder wenn Sie es etwas weniger philosophisch brauchen: Wir brauchen Chancen! Zusagen!“.

Und damit hat er vollkommen recht. Es ist ziemlich hart, einen Job zu bekommen, für den man auf den ersten Blick nicht die nötigen Formalia, wie „korrekte“ Ausbildung und lange Berufserfahrung mitbringt. Das kann gerade ich als Theologe, der in die Wirtschaft gewechselt ist bestätigen. Der Einstieg ist schwer und setzt voraus, dass dir einmal jemand eine Chance gibt dich als Person mit verschiedenen Skills sieht und nicht nur deinen Lebenslauf wie ein technisches Produktblatt liest.

Um es durch dieses Nadelöhr zu schaffen braucht an einen starken Willen und ein modernes und kreatives Recruiting, das die Bewerbung entgegennimmt. Das Ganze hat auch einen positiven Nebeneffekt: Hast du es hier geschafft, wirst du glücklich sein in deinem Job, weil dieser liberale Spirit dann (meistens) auch die gesamte Firma durchweht.

Die Zukunft des Talentmanagements

Aber zurück zu dem Vortrag von Henrik Zaborowski, der einen Blick in die Zukunft des Recruitings wirft: Wenn alles so weiter geht, dann haben wir in fünf Jahren Vollbeschäftigung und Firmen müssen sich etwas einfallen lassen, wenn es darum geht genügend Mitarbeiter zu finden. Spätestens dann wird Recruiting mehr auf den Menschen sehen und die Talente die sich dahinter verbergen.

In der Diskussionsrunde am Ende spricht ein Teilnehmer sogar schon jetzt von einer Firma, die sämtliche Stellenausschreibungen gelöscht hat und nur mehr Initiativbewerbungen annimmt. Die Jobs werden entsprechend der Persönlichkeiten definiert. Ein wirklich spannender Ansatz der scheinbar auch gut funktioniert.

Der Beitrag von Henrik bietet noch viele weitere, tolle Impulse! Schaut einfach mal rein! Es lohnt sich definitiv.

Mein Fazit

Seinen Traumjob bekommen ist aktuell nicht einfach, mit Einsatz und Geschick aber durchaus möglich. Im Moment zählen bei Firmen die harten Fakten aus dem Lebenslauf und Glück, eine Chance zu bekommen. Talentmanagement ist allerdings einen größeren Veränderung unterworfen. Mehr und mehr werden Persönlichkeiten und Softskills wichtig.

Mein Sprung in die Wirtschaft

Wie ich es geschafft habe, von der Geisteswissenschaft in die Wirtschaft zu switchen, erfahrt ihr in einem meiner nächsten Beiträge!
Also bleibt dabei,

euer Chris

 

*Der Beitrag enthält Werbung, da Markenkennungen vorhanden sind. Alles wurde selbst bezahlt.

Links:
hier gehts zum Blogbeitrag von Henrik.
hier gehts zur Slideshow zu der Keynote-Speech.

 

 

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