Eine Reise nach Fuerteventura am Rande des Lockdowns

Schon Urzeiten war es ein Traum von mir, nach Fuerteventura zu reisen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Im Februar wurde dieser Traum wahr und wir hatten wirklich Glück, da wenige Stunden nach unserem Rückflug sämtliche Flüge aufgrund eines Sandsturmes gecancelt wurden und ein paar Tage später Reisen in Anbetracht des Corona-Lockdowns unmöglich wurde.

Dieses Mal möchte ich nicht viele Worte über diese wundervolle kanarische Insel in Spanien verlieren, sondern Bilder und ein Video für sich sprechen lassen.

Fuerteventura – ein epischer Reisefilm

Weil mir Filmemachen im Moment so Spaß macht, habe ich auch über unsere Reise nach Fuerteventura einen Film gemacht, der die schönsten Momente noch mal in Bewegtbild zeigt. Aber überzeugt euch gerne selbst.

Fuerteventura, a Travel-Story by chrisvision filmed on the Canon EOS R and the DJI Mavic 2 Pro

Fuerteventura – eine Fotoreportage

Wer mich kennt, weiß, inzwischen widme ich mich immer mehr der Fotografie und habe meine Leica so gut wie immer dabei. Deshalb möchte ich euch auch noch an ein paar schönen Bildern teilhaben lassen, die auf Fuerteventura entstanden sind. Gerne beantworte ich auch Fragen, wie ich die Bilder gemachte hab und was mir beim Fotografieren wichtig ist.

Meine Fuerteventura top Tipps

Manche Bilder kann ich sogar noch mit ein paar Tipps zu Fuerteventura untermalen. Fuerteventura bietet nicht viele große Städte, stattdessen aber umso mehr eine schier unerschöpfliche Vielfalt an Landschaften und teils magisch anmutendenden Orten. Deshalb ist die Insel bestens geeignet für jegliche Art von Sport. Rennradfahren zum Beispiel ist ein wirklicher Geheimtipp auf Fuerteventura. Natürlich konnten wir keine so hohen Gipfel erklimmen wie auf Mallorca. Dennoch haben es die langen Anstiege in sich und ein großer Vorteil ist definitiv, dass die Straßen meist sehr breit sind und zumindest während unseres Besuchs nicht so stark befahren waren.

Meditation in den Dünen by Susann

Fuerteventura bietet auch ein Paradies für Wanderer. Wir sind auf einen ehemaligen Vulkan gewandert und durch ein Tal mit Palmen und massiven Felsen. Dieser Abwechslungsreichtum macht Fuerteventura besonders und man staunt von einer Szenerie zur anderen noch mehr, weil man denkt, das gibt es doch nicht, dass sich hier eine so tolle Landschaft verbirgt.

Ein Geheimtipp ist sicher der Strand von Cofete, an dem wir wundervolle Drohnenaufnahmen und auch Fotos machen konnten. Ganz in der Nähe gibt es eine mysteriöse Villa, die sogenannte Villa Winter, die sporadisch auch für Besucher geöffnet ist. Laut ungesicherten Berichten wurde die Villa in Zeiten des 2. Weltkriegs erbaut im Auftrag eines deutschen Ingenieurs Winter. Um das Anwesen ranken sich die verschiedensten Mythen, die sogar so weit gehen, dass die Villa Nationalsozialisten nach dem 2. Weltkrieg als Fluchtort diente. So soll sich unter dem Gelände auch ein geheimer U-Boothafen befinden. Was Besucher bestätigen konnten, die das Glück hatten, eine exklusive Führung zu bekommen ist, dass es Hohlräume unter dem Anwesen gibt. Betrachtet man die Location der Villa ist die Lage zugegebenermaßen total abseits und ist nur über einen Schotterweg erreichbar. Auch sonst gibt es ringsum außer ein paar Wellblechhütten nichts. So stellt sich die Frage, weshalb die Liegenschaft genau hier an diesem Ort gebaut wurde.

In jedem Fall ist es empfehlenswert, sich ein Leihauto zu nehmen. Hier sollte man darauf achten, dass das Leihauto auch geländegängig ist, da viele Straßen nicht wirklich befestigt sind. Doch Achtung, die Autoverleihe tendieren dazu, Autos als geländetauglich auszuweisen, die das nicht wirklich sind und kassieren dabei richtig ab. Wir waren mit unserem Renault Kangoo alias Teambus bestens zufrieden, auch wenn man auf den ersten Blick nicht vermutet hätte, dass unser Fahrer Markus (muchas gracias an dieser Stelle) mit dem Teil so schnell durchs Gelände heizen hätte können.

Alle, die gerne Meer und Strand mögen, werden von Fuerteventura begeistert sein: Es gibt keine Strandart, die Fuerteventura nicht zu bieten hat. Einer unserer Favoriten war der sogenannte Popcornstrand in Corralejo. Der Name kommt von den Körnern des Strandes, die wie Popcorn aussehen. Auch hier gibt es etwas zu beachten: Bitte nehmt keine Popcornkörner mit Nachhause. Ihr werdet am Flughafen sogar aufgefordert, die Körner wieder abzugeben, wenn es auffällt (das wussten wir zum Glück auch schon und haben uns deshalb auch an die Regeln gehalten) und müsst vielleicht sogar mit einer Strafe rechnen. Grund ist, dass der Strand mehr und mehr zum Instagram-Hotspot wurde und die Leute die sogenannten Rhodolithen am Playa del Hierro in Eimern nach Hause schleppten, was zur Folge hat, dass der Strand bald keine Popcorn-Strand-Körner mehr hat. Das Mitnehmen von Körnern steht deshalb inzwischen sogar unter Strafe.

Den Fotografen und Filmern kann ich sagen: Ihr werdet auf eure Kosten kommen und es ist nicht nötig, die Standard-Instagram-Spots anzusteuern. Schaut einfach, wohin es euch treibt, ihr werdet mehr als genug schöne Orte und tolle Momente finden, die ihr einfangen könnt. Es ist meist sehr sonnig auf der Insel, denkt also auch an ND-Filter. Filmen in flachen Profilen, wie etwa Canon C-Log oder Sony S-Log oder whatever ist ohne ND-Filter in den meisten Situationen auf Fuerteventura nur schwer möglich.

Das wars für dieses Mal, bleibt gesund und genießt euer Leben in vollen Zügen! Unser nächster Tripp ist hoffentlich bald und geht hoffentlich mal wieder in Richtung Berge.

Bleibt connected

Chris

MEIN EQUIPMENT

Mit dem Flieger konnte ich natürlich nicht mein ganzes Equipment mitnehmen und es viel mir schwer, auf verschiedene Dinge zu verzichten. Dennoch musste alles in meinen Fotorucksack passen und das war dann doch Einiges:

  • Canon EOS R
  • Canon RF 24-70 f 2,8
  • Leica M 10-P
  • Leica Summilux 35mm APO f 1,4
  • DJI Mavic 2 Pro
  • GoPro Hero 7 Black
  • Apple Macbook Pro 15,4 Inch, Touchbar
  • Evoc Photop 22l

Musik für meine Videos habe ich von Musicbed, der in meinen Augen besten Plattform für royality free music.
Solltet ihr Interesse haben, bekommt ihr über mich einen Monat gratis hier.

Chris auf Fuerteventura

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Der Beitrag enthält Werbung. Alles wurde selbst bezahlt. Mein Finanzamt hat übrigens auch schon höflich nachgefragt, was ich denn mit so einer Kamera alles mache.

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Chris

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