Apple Pro Display XDR – das Display für mich?

Schon lange bin ich auf der Suche nach einem externen Monitor für mein 15 Zoll Macbook Pro. Heute hat Apple auf der weltweiten Entwicklerkonferenz in San Franzisko ein nagelneues Display vorgestellt, das Apple Display XDR.

Apple Pro Display XDR by Apple on chrisvision
Apple Pro Display XDR by Apple on chrisvision

Meine Anforderungen an ein Display

Zunächst einmal: Meine Arbeit bewegt sich hauptsächlich in den Bereichen Filmemachen, Fotografieren und Content Creation.

Das heißt, ich brauche viel Platz und eine tolle Farbwiedergabe, in Zahlen mindestens 27 Zoll, um sinnvoll arbeiten zu können.

Gerade bei Bildbearbeitung und Videoschnitt ist es ziemlich wichtig, wirklich das zu sehen, was am Ende raus kommt. Kleinste Nuancen haben hier oftmals große Auswirkungen, auch wenn man das erstmal nicht glauben mag. Deshalb ist eine 4K Auflösung und eine HDR-Wiedergabe für mich ein Must.

Was die Anschlussmöglichkeiten angeht, wäre es cool, wenn ich mein Macbook Pro direkt über USB C daran anschließen kann und es auch noch lädt. Ein paar USB 3.0 und USB-C Anschlüsse wären zudem auch noch nice.

Was kommt hierfür also in Frage? Der Markt bietet hier aktuell nicht ganz so viel. LG beispielsweise bietet tolle 4K Monitore, die allerdings immer in einem Punkt schwächeln: Entweder die Auflösung ist zu gering, oder die Anschlüsse passen nicht…

Die Frage ist nun seit heute: Bringt Apple mit dem Apple Display Pro XDR hier einen Game Changer für mich?

Die Specs des Apple Pro Displays XDR

Optisch ist das neue Display in jedem Fall schon mal eine Augenweide. Es wirkt appletypisch zeitlos, schlicht, kraftvoll und modern. Was will man mehr?

Auch die Specs können mir nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern: 32 Zoll, 6K (6016 x 3384 ), 1000 Nits Helligkeit (das ist gigantisch), genügend Anschlüsse und eine Farbwiedergabe höher als HDR (High Dynamic Range), was Apple gleich mal Extreme Dynamic Range nennt.

Aber, es gibt tatsächlich ein aber: Der Preis. Man stelle sich das vor: Alleine die Halterung, die man für das Display benötigt kostet 999 US Dollar, das Display schlägt dann nochmals mit 4999 US Dollar zu Buche. Das ist wirklich ziemlich hart auch wenn die Specs traumhaft sind.

Das Apple Pro Display XDR – ein Display für Creator wie mich?

Kurz gesagt: Ein Traumdisplay, aber eine Nummer zu groß für mich, was die Specs und den Preis anbelangt. Für meine Zwecke braucht es kein Extreme Dynamic Range, eine Nummer kleiner würde vollkommen ausreichen. Vielleicht gibt es ja irgendwann auch noch eine günstigere Version des neuen Apple Displays, aktuell bin ich leider nicht bei den Käufern dabei und persönlich finde ich einen Preis von 999 US Dollar für eine Halterung wirklich übertrieben, womit ich nicht alleine bin, was das Raunen, das durch die Reihen des Publikums auf der Apple Keynote ging, bestätigt.

Apple Pro Display HDR by Apple on chrisvision
Apple Pro Display HDR by Apple on chrisvision

Eine Alternative für mich?

Kein Display ist natürlich auch keine Lösung. Und natürlich gibt es immer Alternativen. Und so kämen für mich dennoch Displays von LG in Frage, oder auch eine ganz andere Lösung, die ebenfalls aus dem Silicon Valley kommt: ein iMac 5k. Keine geringere Company als Apple selbst vertreibt nämlich auch tolle 5K Displays in 27 Zoll Größe, die zugleich noch einen ziemlich starken Rechner mit an Bord haben.

Ich schlafe jedenfalls nochmal eine Nacht über meine Kaufentscheidung.

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Chris

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